Der Hüft-Gelenkersatz – die Hüftendoprothese

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Der Hüft-Gelenkersatz – die Hüftendoprothese

Aufgrund unserer immer älter werdenden Bevölkerung leiden sehr viele Patienten unter einer Arthrose des Hüftgelenkes mit zum Teil erheblichen Einschränkungen der täglichen Aktivitäten und damit auch der Lebensqualität.

Schematische Darstellung eines gesunden (links) und eines erkrankten Hüftgelenkes (rechts)

Jährlich werden in Deutschland ca. 200.000 Hüftgelenke durch Kunstgelenke ersetzt. Die Anwendung solcher Kunstgelenke ermöglicht es Patienten im Rahmen einer einmaligen Operation belastungsstabil zu versorgen. Das heißt, der Patient darf sein Hüftgelenk nach der Operation mit vollem Körpergewicht belasten und mit einem krankengymnastisch unterstützten Geh Training beginnen. Die Operation dauert ca. eine Stunde, der stationäre Aufenthalt variiert zwischen 7 und 10 Tagen. Im Anschluss empfehlen wir eine stationäre, ggf. auch ambulante Reha Behandlung welche wir selbstverständlich für Sie in die Wege leiten. Langandauernde Bettruhe mit den daraus resultierenden Komplikationen wie „Wundliegen“, Thrombose, Embolie, Lungenentzündung und Harnwegsinfekte können dadurch auf ein Minimum reduziert werden.

Röntgenbild eines Patienten mit Arthrose des linken Hüftgelenkes und nur geringer Arthrose des rechten Hüftgelenkes mit völliger Aufhebung des Hüft-Gelenkspalts links

Gerade im Bereich des Hüftgelenkersatzes stehen eine Vielzahl an unterschiedlichen Prothesen Modellen und Werkstoffen zur Auswahl. Ebenfalls muss die Wahl der Verankerung, ob mit oder ohne Knochenzement wohlüberlegt sein. Wir verwenden ausschließlich Prothesen Modelle von höchster Qualität welche sich in wissenschaftlichen Studien bewährt haben. Zudem orientieren wir uns am skandinavischen Endoprothesen Register, welches bereits seit vielen Jahrzehnten besteht und die Qualität aller verwendeten Endoprothesen überwacht.

Neben den konventionellen Zugängen besteht bei geeigneten Patienten auch die Möglichkeit einer minimalinvasiven Implantation der Hüftendoprothese mit zusätzlicher Schonung der Hüftmuskulatur über einen kleinen Hautschnitt von ca. 10 cm. Die Auswahl der OP-Technik (konventionell oder minimalinvasiv) und des Implantates (Prothesen Typ, Gleitpaarung usw.) erfolgt gemeinsam mit Ihnen nach ausführlicher Beratung unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situation, da jedes Prothesen Modell und Operationsverfahren seine spezifischen Vor- und Nachteile hat. Zur Entscheidungsfindung ist die Vorstellung bei einem unserer Spezialisten im Rahmen der Sprechstunde empfehlenswert.

Beispiel einer zementfreien Hüftgelenkstotalendoprothese rechts

Empfehlungen für unsere Patienten zur Coronavirus-Epidemie

  • Natürlich werden wir Sie auch weiterhin behandeln.
  • Bitte bringen Sie möglichst keine Begleitpersonen mit!
  • Wenn Sie Fieber haben, krank sind oder sich krank fühlen, sollten Sie zu Hause bleiben. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch, um sich arbeitsunfähig schreiben zu lassen.
    Kommen Sie bitte mit Erkältungssymptomen nicht in unsere Praxis!
  • Wenn Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten Sie zu Hause bleiben!
    Kommen Sie bitte in diesem Fall nicht in unsere Praxis!
  • Sie sollten die generellen Hygieneempfehlungen beachten:
    • Regelmäßig gründlich Hände mit Seife waschen
    • Husten- und Niesetikette einhalten (in die Ellenbeuge)
    • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Versuchen Sie Abstand zu anderen zu halten. Empfohlen sind 2 Meter. Wir haben den Abstand der Sitzplätze im Wartezimmer unserer Praxis erhöht.
  • Meiden Sie bitte enge Sozialkontakte, z.B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Sie sollten möglichst keinen Aufzug benutzen!
  • Rezepte + Überweisungen + Krankschreibungen können ggf. telefonisch angefordert werden!
  • Informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de und des Robert-Koch-Instituts www.rki.de.

Vielen Dank für Ihr Verständnis Ihr Praxisteam

RKI: Coronavirus SARS-CoV-2